Hallo, ich bin Sonja Albers und habe die Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen (KAFS) 2015 begonnen und 2017 erfolgreich abgeschlossen. Danach bin ich direkt in die bereits laufende Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin eingestiegen und habe diese 2018 abgeschlossen.
Gründe für die Ausbildung
Ich hatte schon lange das Ziel, Fremdsprachenkorrespondentin zu werden und dafür auch schon einen entsprechenden Ausbildungsplatz gefunden. Als dieser mir kurzfristig abgesagt wurde, war ich sehr froh, mit etwas Verspätung in die KAFS-Ausbildung am GPB College einsteigen zu können. Noch besser war, dass dann dort ein Jahr später die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin angeboten wurde. Allgemein hatte ich mich für eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen entschieden, weil ich Spaß am Sprachen lernen habe und gerne eine Sprache lernen wollte, die eher selten im europäischen Raum vorkommt (hier dann Japanisch). Beruflich konnte ich mich damals auch gut im Bereich Dolmetschen oder Übersetzen sehen.
Nützliches über die Ausbildung
Mein Praktikum habe ich in einer Rechtsanwaltskanzlei für Verkehrsrecht absolviert. Allerdings nur in der Poststelle, was nicht so spannend war. Dafür hat mir die Zusammenarbeit mit den anderen Praktikantinnen und Praktikanten Spaß gemacht. Heute arbeite in der IT Forensik, aber alles, was wir bezüglich Word und Excel gelernt haben, ist nach wie vor sehr praktisch. Ansonsten sind die Sprachkenntnisse und auch einiges, was wir im Sport hatten, vor allem für das Privatleben interessant.
Erinnerungen ans GPB College
Meine schönste Erinnerung an die Zeit ist auf jeden Fall die Japanreise, aber auch viele kleine lustige und schöne Momente mit den anderen Auszubildenden. Toll fand ich auch das Fach Informations- und Textverarbeitung. Da haben wir zum Beispiel eine eigene Website gestaltet, was mir viel Spaß gemacht hat. Dadurch habe ich den Mut gefunden, nach meiner Ausbildung Informatik zu studieren, mit dem Schwerpunkt Gesundheitsinformatik. Als Übersetzerin oder Dolmetscherin zu arbeiten, ohne Fachkenntnisse in einem bestimmten Bereich, erschien mir damals zu riskant und ich dachte mir, IT und Fremdsprachen lassen sich gut kombinieren, weil man dadurch örtlich sehr flexibel ist.
Gemeinsam geht es besser
Am Ende bin ich doch einen anderen Weg gegangen, als ich anfangs dachte. Aber das ist vollkommen in Ordnung so. Deshalb gebe ich den aktuellen Auszubildenden folgendes mit: Probiert verschiedene Sachen aus und findet euren eigenen Weg. Unterstützt euch gegenseitig. Manchmal ist man zwar genervt von anderen Leuten, aber durch Zusammenarbeit und Freundlichkeit wird das Leben oftmals um einiges besser.